Immer mehr Menschen suchen nach TENS-Geräten, um Schmerzen ohne Medikamente zu lindern. Die Nachfrage ist in Deutschland um das 1,1-Fache gestiegen. TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Diese Geräte werden oft im Teleshopping beworben, aber was taugen sie wirklich?
Ein TENS-Gerät ist ein kleines, batteriebetriebenes Elektrogerät, das über Elektroden auf der Haut elektrische Impulse abgibt. Diese Impulse sollen Schmerzen lindern, indem sie die Nervenleitung beeinflussen. Es gibt verschiedene Modelle, die sich in Anzahl der Elektroden, Programmen und Einstellmöglichkeiten unterscheiden. Manche Geräte kombinieren TENS mit EMS (Elektrische Muskelstimulation) oder Massagefunktionen. Die Geräte werden meist mit Klebeelektroden geliefert, die auf die schmerzende Stelle geklebt werden.
Du befestigst die Elektroden auf der Haut und startest das Programm. Das Gerät sendet elektrische Impulse, die du als Kribbeln oder Pulsieren spürst. Die Stärke lässt sich meist stufenlos regeln. Die Anwendung dauert typischerweise 15 bis 30 Minuten. Die genaue Wirkungsweise ist nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass die Impulse die Schmerzsignale im Rückenmark blockieren oder die Ausschüttung von Endorphinen fördern.
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Alternativen zu TENS-Geräten sind Wärmepflaster oder -kissen, die bei Muskelverspannungen helfen können. Auch Massagegeräte oder Physiotherapie sind Optionen. Bei chronischen Schmerzen kann Akupunktur oder medikamentöse Behandlung in Frage kommen. TENS ist eine nicht-invasive Methode, die du selbst anwenden kannst, aber sie ersetzt keine ärztliche Behandlung.
Ein TENS-Gerät ist ein Elektrotherapiegerät, das über Elektroden elektrische Impulse an die Haut abgibt. Es wird zur Schmerzlinderung eingesetzt, indem es die Nerven stimuliert.
Du klebst Elektroden auf die Haut und schaltest das Gerät ein. Es sendet elektrische Impulse, die du als Kribbeln spürst. Die Stärke kannst du regulieren. Die Anwendung dauert meist 15-30 Minuten.
Bei richtiger Anwendung sind TENS-Geräte in der Regel unbedenklich. Du solltest sie jedoch nicht im Gesicht, am Hals oder über dem Herzen anwenden. Personen mit Herzschrittmacher oder in der Schwangerschaft sollten auf TENS verzichten.
TENS zielt auf die Nerven und wird zur Schmerzlinderung eingesetzt. EMS stimuliert die Muskeln und wird zur Muskelkräftigung oder Entspannung genutzt. Manche Geräte bieten beide Funktionen.
Das hängt von deinen Bedürfnissen ab. Achte auf Kanäle, Programme und Elektrodenqualität. Tests zeigen, dass auch günstigere Modelle gute Ergebnisse liefern können.
In einigen Fällen verschreiben Ärzte TENS-Geräte als Therapie. Die Kosten werden dann möglicherweise von der Krankenkasse übernommen. Sprich mit deinem Arzt darüber.
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Ein TENS-Gerät kann bei chronischen Schmerzen eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn du die Anwendung mit einem Arzt besprichst. Wenn du unsicher bist, ob es für dich geeignet ist, frage einen Fachmann.
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